07.10.2021

was ist passiert?

Da gab es am 06.10.2021 eine Pressekonferenz des Gesundheitsminister-darstellers mit dem verbeamteten Tierarzt, der dem Robert-Koch-Institut alle Ehre macht.

Die Grippe sei im Anmarsch und die Bevölkerung müsse sich nun gegen die Grippe impfen lassen. Nicht, dass das jemals viel Sinn gehabt hätte, denn die Impfung muss jedes Jahr wiederholt werden, weil die Grippeviren mutieren...
Am 07.10.2021 wurde im ARD Mittagsmagazin zum Glück ein Mediziner interviewt, der Licht in das Dunkel brachte. Die Grippeimpfung könne man nicht mit der Corinnaimpfung vergleichen, bei der Grippeimpfung wäre das so, als ginge man mit einem löchrigen Regenschirm durch den Regen und bei der Corinnaimpfung sei der Schirm intakt.

Böse Zungen behaupten ja, die Grippeimpfung sei so ein Erfolgsmodell, weil sie jährlich wiederholt werden müsse und trotzdem jedes Jahr neue Varianten aufträten. Wissenschaftler, die sich mit Mutationen bei Viren auskennen, behaupten, durch die Impfung erst sei es möglich, dass ansonsten erfolglose Varianten größere Verbreitung fänden, weil die Impfung die erfolgreichen Varianten der letzten Jahre mit einigem Erfolg, wir erinnern uns an den löchrigen Regenschirm, bekämpfe und dadurch erst die weniger erfolgreichen Mutationen zum Zuge kämen, um die erfolgreichen Varianten der Folgejahre werden zu können.
Bei Corinna ist das natürlich alles ganz anders.
„Man wird geimpft und ist eventuell etwa ein halbes Jahr geschützt. Mittlerweile wird es für möglich gehalten, dass es drei Monate sein könnte, eventuell.
Der Impfschutz ist weder vom verwendeten Präparat, noch von irgendwelchen anderen Parametern abhängig, sondern nur davon, in welchem Land man lebt und was die verantwortlichen Politiker gerade so absondern.
Während in Israel, dessen Impfquote alle anderen Länder anstreben, nach einem halben Jahr die nächste Impfung nötig wird, übrigens bei steigenden Fallzahlen, ist man hierzulande nach zwei Impfungen derart ausreichend geschützt, dass der Gesundheitsministerdarsteller angibt, Geimpfte sollten nicht getestet werden, sonst würde diese Pandemie ja nie enden.

Solche Angaben muss man wohl mehr als einmal lesen, denn sie sagen eine Menge aus.

Bekannt ist, dass sowohl Geimpfte, als auch Ungeimpfte Viren übertragen können.
Bekannt ist auch, dass die feststellbare Viruslast bei Geimpften und Ungeimpften vergleichbar hoch sein kann.
Ebenso ist bekannt, dass Geimpfte und Ungeimpfte erkranken können.
Wenn man dann fragt, warum diese bekannten Faktoren nicht zu einem Umdenken führen, wird einem erklärt, Geimpfte würden seltener erkranken und seltener schwere Verläufe haben.

Genaue Zahlen gibt es wohl nicht, zumindest scheinen sie nicht allgemein verfügbar zu sein.
Was natürlich verfügbar ist, sind die 7Tageinzidenzen.
Was auch verfügbar ist, sind die Todeszahlen.
Es gibt da Leute, die an oder mit Corinna gestorben sind.
Was immer noch fehlt, sind die Zahlen der Leute, die an oder mit einer Impfung gestorben sind und was ebenfalls fehlt, sind gezielte Obduktionen einerseits der Personen, die an oder mit Corinna starben und andererseits derer, die an oder mit der Impfung starben.
Man teilt uns mit, die Zahlen stünden in keinem signifikanten Zusammenhang, denn es würden viel mehr Leute an oder mit Corinna... Aber wer wird da eigentlich erfasst?
Und werden die Geimpften sauber herausgerechnet?
Oder kann es sein, dass auch die Geimpften als an oder mit Corinna...
Gezählt werden, die Fälle, bei denen im letzten halben Jahr ein positives Testergebnis vorlag.

Menschen sind grundsätzlich bereit, jede Form von Gewalt an zu wenden, wenn sie nur von irgend einer Obrigkeit angeordnet oder legitimiert ist.

An oder mit.
An oder mit besagt in diesem Zusammenhang, dass man bei einem Fallschirmsprung ums Leben kommen kann, weil der Schirm versagte, vielleicht war er auch nur löchrig, wie bei der Grippeimpfung, und man wird dann, sofern man vorher einen positiven Test hatte, als „mit Corinna“ gezählt.
Ach.

Alles Verschwörungstheorien.

Übrigens gehen diese Verschwörungstheorien so weit, dass ganze Länder sich verschworen haben, denn nicht überall werden die Herren Drosten, Wieler und Spahn gottgleich verehrt.
Wieder stellt sich die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen verantwortlichen Politikdarstellern und pandemischen Verläufen gibt.
Wie kann es sein, dass Russland einfach einen Impfstoff auf den Markt bringt, ihn Sputnik V nennt und dazu noch behauptet, er sei wirksam, ohne den Segen der Herren Drosten, Wieler und Spahn und wie kann es sein, dass die Schweden einen so anderen Weg gegangen sind, ebenfalls ohne die drei Herren um Erlaubnis zu fragen?
Das kann man alles nicht vergleichen...
Warum nicht?
Haben die Russen andere Viren, haben sie andere Körper, andere Immunsysteme?
Was ist in Schweden anders und wie konnten die Taliban überleben, ohne dass die Herren Drosten, Wieler und Spahn ihnen erklärt haben, wie man sich schützt und ohne dass die CDU Maskendeals eingefädelt hat?
Fragen über Fragen; und dass alles, ohne dass die wirklich wichtigen Fragen, genau die, die auf der Hand liegen, überhaupt gestellt wurden.
Wie kann man innerhalb kürzester Zeit einen Impfstoff kreieren, der einen umfassenden Regenschirm realisiert, obwohl man seit Jahrzehnten nicht in der Lage zu sein scheint Grippe und andere Infektionen durch Impfung wirksam zu bekämpfen?
Wenn man sich dann ansieht, wer die Akteure seitens der Pharmaindustrie sind, können dem einen oder anderen schon Zweifel kommen.
Wir erinnern uns an Contergan, meine Mutter hatte es verordnet bekommen, weil dieses Mittel gut verträglich war und sollte es ruhig in der Schwangerschaft nehmen – sie verzichtete, weil sie, wie sie mir später erzählte, ein ungutes Gefühl hatte und lieber schlaflose Nächte in Kauf nahm. Contergan wurde erst nach fünf Jahren aus dem Verkehr gezogen.
Wir erinnern uns an Trasylol, wobei ich einräumen muss, dass es zumindest keinen Schaden hervorrief, dieses Wundermittel, das von Pharmareferenten zunächst als das Mittel der Wahl bei Hepatitis oder Pancreatitis in die Infusionen gegeben wurde. Als Pflegekraft wusste man, dass Trasylol als einziges Medikament bei beiden Erkrankungen wirken sollte.
1978 kam dann ein neuer Pharmareferent, möglicherweise mit der Grundqualifikation eines Bankkaufmannes, der unsere Ärzte davon überzeugte, dass das Mittel...
Am nächsten Tag wurde es gegen Herzinfarkte und Apoplexe ebenso eingesetzt, wie gegen die zuvor genannten Erkrankungen, ja es war wohl so gut, dass es kaum noch eine Infusion auf unserer Station gab, die kein Trasylol enthielt.
1979 verschwanden die Ampullen vom Markt; später war zu hören, dass sie ihre Zulassung verloren hatten, weil sie in keiner Weise wirksam waren.
Anfang der Achtziger wurde in Medien wie der Praline erstmals über AIDS berichtet und unser Oberarzt rastete förmlich aus, als ich ihm erzählte, von einer Impfung gegen Hepatitis B Abstand nehmen zu wollen, weil mir keiner garantieren könne, dass im Impfstoff keine AIDS-Erreger seien.
In Kalifornien hatte man nämlich genau das gemacht – man impfte gegen Hepatitis B und verbreitete mittels des Impfstoffs AIDS-Erreger. Zuvor hatte man noch behaupten können, dass da nur homosexuelle Männer betroffen seien, nun behauptete man, diese Lustseuche würde auch Frauen betreffen und damit für jeden Heterosexuellen ebenso gefährlich sein, es sei denn, man beschränke sich ein Leben lang auf nur einen einzigen Sexualpartner.
Die Monogamie erlebte eine Renaissance.
AIDS wurde auf diese Weise die Nachfolgeerkrankung der durch Antibiotika unter Kontrolle befindlichen venerischen Erkrankungen. Dass es Erkrankungen gab und gibt, deren Virulenz fünfzig bis hundert mal höher ist, als bei AIDS wird dabei geflissentlich verschwiegen – das Narrativ, das ist das allererste Mal, dass ich den Begriff benutze, aber er passt, bringt AIDS als sexuell übertragbare Erkrankung groß raus und verschweigt, dass Hepatitis B und A wesentlich ansteckender sind und auf die selbe Weise übertragen werden.
Der Grund ist sehr einfach zu erklären.
Hepatitis ist schon lange bekannt und wurde in der Gesundheitspflege als Berufserkrankung anerkannt.
Nun will sich natürlich kein Mensch, der sich um die Gesundheit anderer sorgt und eine Hepatitis bekommt, stigmatisieren lassen, denn eine Hepatitis kann man auch bekommen wenn man sich an einer gebrauchten Nadel verletzt, die zuvor im Körper eines an Hepatitis Erkrankten gesteckt hat.
Ich habe zwar nie einen solchen Fall beobachten können, aber es soll sie geben, denn immerhin hat die Berufsgenossenschaft noch nicht das Gegenteil behauptet und Einrichtungen wie Krankenhäuser, Heime usw. bezahlen die Testung und gegebenenfalls Impfung der Mitarbeiter.
Obwohl diese Erkrankung um einen Wahnsinnsfaktor ansteckender als AIDS ist und es jeder weiß, bleibt AIDS die Lustseuche und Hepatitis die Berufserkrankung.

Bleiben wir bei AIDS.
Die Blutgerinnung ist nicht nur beim Menschen ein komplexer Vorgang und kann einigen Störungen zum Opfer fallen. Die bekanntesten Erkrankungen sind in diesem Zusammenhang Hämophilie A und Hämophilie B.
Die Erkrankten werden Bluter genannt, weil sie im Falle einer Verletzung keine funktionierende Blutgerinnung haben und das, weil ihnen ein wichtiger Gerinnungsfaktor fehlt. Diesen fehlenden Gerinnungsfaktor konnte man spritzen – ein einfacher Pieks garantierte das Überleben.
Dass dieser einfache Pieks vielen Blutern zum Verhängnis wurde, zumindest wenn sie ihre Gerinnungsmittel von einer bestimmten Firma bekamen, wurde erst bekannt, als es schon zu spät war.
Viele Bluter bekamen AIDS und kaum einer überlebte.
2010 gab es eine neue virale Bedrohung für die Menschheit, die Schweinegrippe. Man müsse sich dringend impfen lassen, weil diese Erkrankung so gefährlich, ja potenziell tödlich sei.
Wie üblich gab es keine Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten.
Einer unserer Freunde nahm immer weniger am sozialen Leben Teil, ohne dass man ihm einen Grund für seine plötzlich aufgetretene Narkolepsie nennen konnte.
Noch vor etwa einem Jahr war es nur Schweden, das Entschädigungen wegen des Impfschadens Narkolepsie leistete, mittlerweile ist auch hierzulande bekannt, dass die Narkolepsie ein Impfschaden als Folge der Schweinegrippeimpfung ist – Entschädigungen gibt es hierzulande natürlich nicht.
Eine Bemerkung am Rande ist in diesem Zusammenhang unverzichtbar. Für die Bundeskanzlerin, das Bundeskabinett und andere Menschen, den Begriff Systemrelevant gab es noch nicht, stand ein anderer Impfstoff zur Verfügung, der um ein Vielfaches teurer war.

Die Firma Sandoz stellt übrigens heute noch LSD her, obwohl es seit sechzig Jahren verboten ist, aber die Nachfrage durch Geheimdienste ist ungebrochen.
Bisher Stand Oktober 2021.
Kommen wir zurück zum Irrweg in der Corinnabekämpfung.
Man glaubt immer noch, es ginge um den Kampf gegen das Virus, ohne zu realisieren, dass es schon lange nur noch um den Kampf gegen diejenigen geht, die sich dem staatlichen Diktat der Impfung nicht unterzogen, ja unterwarfen, um nicht zu sagen, es ginge um den Kampf gegen die Bevölkerung.
Es wurde immer von einer Pandemie der Ungeimpften geredet und genau diese Gruppe für steigende Zahlen verantwortlich gemacht.
Hätte man zugegeben, dass es anders ist, hätte man damit gleichzeitig die Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen in Zweifel gezogen. Also musste man die Mär weiter aufrecht erhalten und durch ständiges Wiederholen deren Wahrheitsgehalt untermauern.
Man klammert sich verzweifelt an 2G und wenn die Zahlen steigen, werden weiter diejenigen verantwortlich gemacht, die nicht teilnehmen durften.

„Die Ungeimpften sind an allem Schuld!“

Nun steckt der Bankkaufmann unseres Vertrauens in einem Dilemma, denn er muss einerseits den Ungeimpften vermitteln, die Impfung sei wirksam und den Geimpften, sie sei nicht wirksam. Ansonsten könnte er diese Durchbrüche nicht rechtfertigen. Wir erinnern uns, Durchbrüche waren bisher etwas Positives und nun...
Dabei fällt auf, dass man zunächst, im Zusammenhang mit der Entwicklung des Impfstoffs oder der Impfstoffe, von Durchbrüchen sprach.
„Wir haben bei der Entwicklung des Impfstoffes einen entscheiden Durchbruch errungen!“
Heute ist es das Virus, das in der Lage zu sein scheint, doof ist es wohl nicht, Durchbrüche zu erzielen.
Dabei wird es den Viren extrem einfach gemacht, indem man viele potenzielle Opfer auf kleinstem Raum konzentriert, immer noch die Behauptung aufrecht erhaltend, es handele sich um eine Pandemie der Ungeimpften. Wir erinnern uns, die Behauptung wird seit Monaten stakkatoartig wiederholt, bis auch noch der letzte Geimpfte daran glaubt.
Hunderttausende kommen in Stadien zusammen und erliegen der Behauptung ihre Impfungen seien wirksam – dem entsprechend verhalten sie sich dann auch, als würde es kein Morgen geben.
Die Ungeimpften sind ja draußen gelassen worden.
Die Zahlen steigen.
Nun kann man aber nicht mehr behauten, die Ungeimpften, die ja an den ganzen Events gar nicht teilnehmen sollten ja konnten, wären die Schuldigen. Politiker haben leider die Eigenart, einmal gefasste Beschlüsse, und seien sie auch noch so absurd, weiter beharrlich zu verfolgen, weil sie hoffen irgendwo käme eine Abzweigung, die sie wieder auf den richtigen Pfad führen würde.
Nur erweist sich der Weg, auf „Deibel komm raus“ zu impfen und die Schuld denen in die Schuhe zu schieben, die nicht mitmachen, als fatale Sackgasse.
Die möglichen Abzweigungen sind schon lange verpasst worden, aber zurückrudern war noch nie eine Option.

„Die Ungeimpften sind an allem Schuld!“

Sind eigentlich die Menschen, die aus anderen Ländern zu uns eilen, weil wir hier so eine gute Regierung haben, die mit dem weltweit auftretenden Virus am besten zurecht kommt, alle geimpft?

Wie ist das mit den Taliban, die nun eingeflogen werden, sind die geimpft?

Am 22.11.2021 verkündete ein Arzt im Frühstücksfernsehen, man müsse eine Impfpflicht einführen und in dem Zusammenhang klar stellen, dass hierzulande der normale Mensch der Geimpfte ist und dass dann Ungeimpfte sozusagen als... ja als was denn eigentlich? Untermenschen, Paria, was für Begriffe könnte man denn wählen, für diese Volksschädlinge?
Wir sehen, dass die ganze Debatte an Irrationalität nicht zu überbieten ist. Parteien, in denen es einen regen Austausch, in denen es politische Debatten gab, überbieten sich gegenseitig und lassen sich immer neue Methoden einfallen, um die Menschen, denen der Glaube fehlt, zu drangsalieren.
Ja, letztlich geht es um den Glauben.
Es geht um den Glauben an die Pharmaindustrie, die uns Medikamente wie Ciprobay geliefert hat, die Krankheiten erfindet, um dagegen Medikamente verkaufen zu können und der Profite nachweislich wichtiger sind, als die Gesundheit der Menschen. Es geht um den Glauben an Firmen, die seit 1968 keine neuen Antibiotikagruppen mehr entwickelt haben, weil man damals sicher war, alle antibiotikaempfindlichen Keime im Griff zu haben und denen jegliche Skrupel fehlen, die Antibiotika, die normalerweise nur im äußersten Notfall gegeben werden sollten, um zusätzliche Resistenzen zu vermeiden, an Tiermastbetriebe zu verkaufen, wieder um ihre Profite zu maximieren.
Es geht ebenso um den Glauben an ein Gesundheitssystem, in dem seit einem halben Jahrhundert Medizinstudenten nicht nach ihrer Eignung, sondern nach irgendwelchen Schulnoten ausgewählt werden, die keinerlei Auskunft über erforderliche Befähigungen zulassen. Der Numerus clausus hat die Funktion nur wenige durchzulassen, die nicht aus Familien stammen, aus denen seit Jahrzehnten die Leute rekrutiert werden, die in bewährter Weise ein System aufrecht erhalten, das den Feudalismus, der nie wirklich weg war, in einer Weise kultiviert, dass die Plebejer sich in einem Staate wähnen, der ihnen alle Chancen einräumt und dass es nur an ihnen liegen kann, wenn sie sie nicht in erfolgreicher Weise nutzen.
Es geht ebenso um den Glauben an Politiker, die aus Parteien an die Spitze streben und den Eindruck erfolgreich vermitteln, einer von UNS zu ein.
Bei Bündnis90/Die Grünen, der Autor hat in dieser Partei den tiefgreifendsten Einblick, wurde über Jahre hinweg erfolgreich gezeigt, dass jede/jeder in jede Position gelangen kann.
Die Quotierung hatte zur Folge, dass auf ungeraden Plätzen Frauen vertreten waren, wodurch Demokratie die Hälfte der Menschheit mit nahm und nicht hinten herunter fallen ließ.
So weit so gut.
Auch wenn der Autor die Erfahrung gemacht hat, dass das Narrativ herrschte, nach dem nur Schwule oder Menschen mit Migrationshintergrund eine wirkliche Chance hatten, einen aussichtsreichen Listenplatz ein zu nehmen, blieb er doch, denn die anderen Parteien waren bezüglich der Chancengleichheit noch schlechter.
Immerhin gab es zu allen strittigen Themen die Möglichkeit sich auf breiter Ebene aus zu tauschen und man konnte so sicher sein, dass die Willensfindung alle Parteimitglieder mit einschloss.
Bei der Zustimmung zum Afghanistaneinsatz der Bundeswehr ab 2001 gab es in manchen Kreisverbänden einen Mitgliederverlust von einem Drittel; von dem Schwund erholte sich die Partei erst, als sie in Umfragen ungeahnte Höhen erreichte und sich Menschen eine Parteikarriere erhofften, die vorher wahrscheinlich noch nicht einmal Grün gewählt hatten.

Nun stellen sich Leute wie Winfried Kretschmann oder Boris Palmer hin und fordern eine allgemeine Impfpflicht. Man ist schon versucht, zu bedauern, dass Boris Palmer noch nicht rausgeworfen wurde, aber die Verfahren laufen ja noch. Wo hat eigentlich eine diesbezügliche Willensbildung stattgefunden, wie es Jahrzehnte üblich war?

Wo sind die Stimmen, die dieses Vorpreschen in Zweifel ziehen?
Was ist das für eine Partei, in der es keine „wichtigen Frontleute“ gibt, wie Sahra Wagenknecht oder Wolfgang Kubicki?
Mit was für einer Hegemonie stellen sich die Spitzenpolitiker hin und benehmen sich, als hätten wir noch die Einheitspartei der DDR?

Was wurde aus der Partei, die sich einerseits den Minderheitenschutz auf die Fahnen schreibt und andererseits bei diesen Minderheiten klare Unterschiede macht – Ungeimpft.

„Seit Ihr eigentlich immer noch für das Asylrecht, wenn zu befürchten ist, dass da auch Ungeimpfte kommen, oder noch schlimmer, Impfunwillige?“
„Und gilt für Ungeimpfte oder Impfunwillige Asylbewerber dann der selbe Schutz, wie für Geimpfte?“


Udo Müller-Christian





In Fukushima musste ein Radius von 80 Kilometern evakuiert werden und wird für Jahrhunderte unbewohnbar bleiben!

Doch wie sieht es bei uns in Deutschland aus?
Hier haben wir fiktive Evakuierungsradien von ja 80km um aktive deutsche Kernkraftwerke (Daten erstellt von Maximilian Schönherr)
Deutsch: Die Illustration zeigt fiktive 80km-Radien um die zurzeit in Deutschland aktiven Kernkraftwerke herum. Im Falle des massiven Austritts radioaktiver Strahlung bei Unfällen oder im nicht geregelten Betrieb wird ein solcher Radius zur Evakuierung der Bevölkerung durchaus in Erwägung gezogen. Große Teile Nordwest- und fast das gesamte Süddeutschland wären dann nicht mehr bewohnbar.


English: This illustrations shows a map of Germany with large white spots. These spots symbolize an 80km radius around each of Germany's current nuclear power plants. This radius in case of a radiation problem is purely fictious but has been called realistic by the International Atomic Energy Agency (IAEA) in case of severe problems with reactors like in Fukushima in March 2011. According to this map large areas of north and south Germany would be inhabitable in case of massive failures of all currently active nuclear power plants.

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