Buch
Buch Buch
Buch Buch
Buch Buch
Buch Buch


23.01.2022

Meinungsfreiheit



Die Freiheit der Meinung

Demokratische Staaten zeichnen sich durch einiges aus, ohne das weiter ausführen zu wollen, gibt es aber ein Grundgesetz, in den meisten anderen Ländern heißt das Verfassung.
Bei uns heißt das Grundgesetz, aber das Gericht, das über dessen Einhaltung wachen sollte heißt Verfassungsgericht.

In genau diesem Grundgesetz ist die Meinungsfreiheit verankert und über diesen Umstand macht man sich eigentlich nie Gedanken, man nimmt es zu Kenntnis und gut ist.
So war es – und so würde es eigentlich auch noch sein - bis sich in den letzten Jahren zunehmend ein Verlust der Meinungsvielfalt eingeschlichen hat, bis Medien und Politiker eine Vereinbarung getroffen haben, einen bestimmten Meinungsduktus zu präferieren und nach und nach abweichende Haltungen zu diabolisieren und deren Verbreiter gleich mit.

Gibt es eigentlich keine Meinung mehr, die im öffentlichen Raum einerseits vertreten wird und andererseits nicht sofort in irgend eine politische Ecke verwiesen und verbannt wird?
Kann man es tatsächlich wagen eine Meinung zu haben, die nicht von irgendwelchen Medienmogulen abgesegnet wurde?
Oder ist es nur eine Frage der Zeit, die man mit einkalkulieren muss, denn diejenigen, die vor 10 oder 20 Jahren die Medienmeinungen vertraten, gelten heute als „Persona non grata“, obwohl sie ihre meinungsmäßige Grundhaltung kaum geändert haben.

Andererseits kommen wir in unserem Denken ja nicht aus einem Meinungsvakuum und haben ja auch schon einiges erlebt, so dass es immer Gründe gibt eine Meinung zu haben, die möglicherweise von genau der der Leute im Bundestag abweicht, aber auch von der der derzeitigen Meinungserschaffer in den Medien.

Der Autor erlebte mit Entsetzen, dass Margot und Franz ohne Not die Grundlagen ihres Berufes, ihrer Berufung und dessen, was Jahrtausende die Menschen leiten sollte, über Bord warfen, um die Werte des Christentums bewusst mit Füßen zu treten und was macht man in einem solchen Fall?
Ja richtig.
Man greift zum Telefon und versucht Kontakt auf zu nehmen und weil die Telefonnummer von Franz nicht so einfach verfügbar ist, ruft man im Generalvikariat des Erzbischofs in Paderborn an. Es erforderte mehrere Versuche, bis mir mitgeteilt wurde, der Erzbischof habe sich geäußert und das könne ich ja im Internet nachlesen.
Als ich erklärte, Jesus würde eine völlig andere Meinung vertreten, war das Gespräch schnell beendet, denn der Erzbischof und sein Franz müssen wohl die Deutungshoheit über all das haben, was Jesus so gesagt und getan hat.
Bei den Menschen, die ich anrief weil ich Margot wiedersprechen wollte, war es nicht anders.

Aber ist es nicht so, dass ein Mensch, der Jahrzehnte mit dem jüdisch/christlichen Weltbild geprägt wurde und sich an diesen Maßstäben orientierte, auch mal nachsehen sollte, was dazu so genau in dem einzigen Buch steht, dass Grundlage des Christentums seit 2000 Jahren ist?

In dem Zusammenhang muss man wissen, dass der Autor ebenfalls Bücher wie die Mahabharata, die Bhagavat Gita, den Koran, das Tao te King und selbstverständlich den Gilgamesh Epos gelesen hat.

Mit anderen Worten, vor religiösen Texten nicht zurück schreckt.

Nun hinterlässt ein Jahrzehnte währendes Beschäftigen mit dieser Thematik, dass man naturgemäß "Glaubenssprüche" oder direkte Texte miteinander verknüpft, egal um was für Bereiche des menschlichen Lebens es sich handelt.

Was ist da naheliegender, als die Aspekte der Politik mit genau den Maßstäben zu betrachten, mit deren Befassen ein Mitteleuropäer der Nachkriegszeit befasst wurde, weil man die Werte, die sich offenbar nicht bewährt hatten, nicht weiter vertreten konnte und wollte und weil es noch keine anderen gab?

Immerhin waren die Eltern des Autors 1912 und 1916 geboren und konnten nicht behaupten, in der fraglichen Zeit Kinder gewesen zu sein - sie mussten in irgendeiner Weise beteiligt gewesen sein und der Autor konnte mit seinen Eltern über alles reden.

Es gibt also genug Gründe im Laufe des Lebens eines Menschen zu einer Meinung zu kommen und...

Ja, und die oben beschriebene Meinungsfreiheit bekommt genau dann einen völlig anderen Stellenwert, wenn man sich fragt, ob es in diesem Deutschland, das das Beste Deutschland ist, das sich Frank-Walter überhaupt vorzustellen vermag, einen anderen Stellenwert, wenn man sich bei dem Gedanken ertappt, „kann ich das überhaupt sagen“ oder „kann ich das überhaupt aufschreiben“ oder geht das nicht?
Dass es eigentlich nicht mehr geht, sieht man übrigens an dem Gesicht des ZDF, an dem Mann, der Jahrzehnte die Meinung des ZDF verbreitete und nun im Ruhestand ist. Peter Hahne wurde zur „Persona non grata“ und bekommt im Deutschen Qualitätsfernsehen keine Sendeminute mehr.
Er hat sich erlaubt eine Meinung zu haben.
Aber wenn wo kämen wir hin, wenn wir alle unsere Meinung verschweigen würden, im besten Deutschland, das sich Frank-Walter überhaupt vorzustellen vermag?
Machen wir uns zu Mittätern von was auch immer, wenn wir unsere Meinung verschweigen?

Nun, wenn man seine Arbeitsstelle nicht mehr verlieren kann, der Autor hat es schon mal erlebt, weil er Mitglied bei den Grünen war, wenn man nicht darauf angewiesen ist, dass Freunde sich noch als solche sehen, weil sie anderer Meinung sind, gibt es ja offenbar keine Ausrede mehr.

Übrigens hat der Autor am Ende seines Werkes von 1987, Dem Irrtum sei Dank, berichtet, dass sich seine Haltung bezüglich der Polimannzei geändert hat, weil er einige Jahre selbst im Blaulichtmilieu gearbeitet hat; es ist aber wieder da, dieses Gefühl des Ausgeliefertseins, des Ausgeliefertseins an eine staatliche Gewalt, der alles zuzutrauen ist, wie damals vor 1968.

Aus all diesen Überlegungen heraus werden nun hier in unregelmäßigen Abständen Texte erscheinen, die sich möglicherweise von der Meinung der Medienkontrolleure und Bundestagsgestalten unterscheiden.


Die Karte weiter unten zeigt uns, dass wir alleine schon durch die Atomkraftwerke gefährdet sind, die Strom geliefert haben, denn sie müssen Jahrzehnte lang demontiert werden.




Buch


In Fukushima musste ein Radius von 80 Kilometern evakuiert werden und wird für Jahrhunderte unbewohnbar bleiben!

Doch wie sieht es bei uns in Deutschland aus?
Hier haben wir fiktive Evakuierungsradien von ja 80km um aktive deutsche Kernkraftwerke (Daten erstellt von Maximilian Schönherr)
Deutsch: Die Illustration zeigt fiktive 80km-Radien um die zurzeit in Deutschland aktiven Kernkraftwerke herum. Im Falle des massiven Austritts radioaktiver Strahlung bei Unfällen oder im nicht geregelten Betrieb wird ein solcher Radius zur Evakuierung der Bevölkerung durchaus in Erwägung gezogen. Große Teile Nordwest- und fast das gesamte Süddeutschland wären dann nicht mehr bewohnbar.


English: This illustrations shows a map of Germany with large white spots. These spots symbolize an 80km radius around each of Germany's current nuclear power plants. This radius in case of a radiation problem is purely fictious but has been called realistic by the International Atomic Energy Agency (IAEA) in case of severe problems with reactors like in Fukushima in March 2011. According to this map large areas of north and south Germany would be inhabitable in case of massive failures of all currently active nuclear power plants.

Mail

made by: muellers-bueros